Kunstdünger e.V.              www.kunstduenger-trier.de 
                  

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Symposium für zeitgenössische dreidimensionale Kunst   

Ausschreibung 2016 Rev. 1    

Aufstellung Dreidimensionaler Objekte, Skulpturen oder Mobiles auf der auf dem Petrisberg in Trier.                                                                                   2016 sollen wieder drei Raum greifende, farbige Objekte entstehen, die „nicht“ mit ihrer natürlichen Materialoberfläche wirken, sondern die Oberfläche als gleichsam "vierte Dimension" in die Gestaltung einbeziehen. Die Kunst muss nicht, kann aber für die Ewigkeit sein; sie bewährt sich erst über die Zeit.    

Raum-greifend sollten die Werke gestaltet werden, um ihren Platz zwischen den Bauten und den Alleebäumen zu behaupten. Wir wissen es nicht besser, als die Werke als raumgreifend zu definieren. Jede  Maßangaben würde die Möglichkeiten zur Gestaltung im Raum der Allee einengen. Bodenskulpturen sind von den Wegen und der Straße aus nicht sichtbar.   Die Allee bietet keinerlei Intimität für Kleinteiliges. Sie ist eine Präsentations-Fläche, die sehr lang ist und nicht verhindert, dass der Blick auf mehrere Werke gleichzeitig fällt.

Wir laden  bildenden Künstler ein sich zu bewerben und den Freiraum der Allee durch die Aufstellung von Objekten zu gestalten.                                                                                                             Bewerbungsdaten:              

Einsendeschluss                       30.06.2016                                                                                         Beginn Symposion                28.08.2016                                                                                 Finnissage/ Vernissage        4.09.2016  11:00 Robert-Schuman-Allee - am Wasserband Ausschreibung 

Bedingungen:

1. Die Bewerbung erfolgt durch die Ablieferung von kleineren Modellen (Größe ca. Schuhkarton ), Fotos von Modellen, Zeichnungen etc. an den Verein Kunstdünger e.V. Trier. 

2.  Beschreibung der Materialien und der farblichen Gestaltung.

3. Der Bewerbung ist ein kurzes Curriculum Vitae des Künstlers anzufügen, das es ermöglicht, die bisherigen Arbeiten und Aktionen einzuordnen.   

4. Die Entwürfe werden von einem sachverständigen  Gremium ausgewählt. Die Annahme der der Entwürfe ist frei und verpflichtet den Verein nicht zur Realisation.

5. Angenommene Entwürfe werden mit 200€ honoriert wenn es die Finanzlage des Vereins zulässt.    

6.  Es  ist beabsichtigt, drei Arbeiten von Künstlern und eine von einem Laien zu realisieren, wenn es die Finanzlage des Vereins zulässt.Honorierung/Details: 

7.  Das Material der Skulpturen wird bis zu einem Betrag bis ca 1000 € gegen Vorlage finanziert.

8. Die Anfertigung  des Objektes während des Symposiums wird mit einem Betrag von 1000 € honoriert.

9. Die Teilnehmer erhalten nach Finanzlage des Verein ein Preisgeld.

10.Es wird eine  Aufwands-Entschädigung von 500 € für Ortsfremde (ab ca. 50 km), inklusive der mit dem Projekt verbundenen Fahrtkosten für Vorort-Termine, gezahlt.

11. Für die Dauer des Symposiums wird versucht, Unterkunft und Verpflegung kostenfrei zur Verfügung zu stellen. 

12.  Die eingereichten Vorschläge müssen berücksichtigen, dass die Kunstwerke dauerhaft wetterfest sowie standsicher sind und keine Gefahr für Mensch oder Tier darstellen. Je nach Aufstellungsort in der Allee ist mit großen Windgeschwindigkeiten zu rechnen. Die Maximalgröße der Objekte ist möglichst auf eine Höhe von 4,0 m zu beschränkten.*

13. Die Künstlerinnen und Künstler übernehmen den Transport der Skulpturen und Materialien an den vereinbarten Ausstellungsort. 

14.  Die Skulpturen sollen in der Symposion Woche vor Ort gefertigt, aufgestellt und gestaltet werden. Der Aufbau wird durch den Ortsbeirat Trier Kürenz und die Stadt Trier unterstützt.

15.Der Verein hat eine Haftpflicht-Versicherung. 

16. Eine Versicherung gegen Diebstahl, Beschädigung und Vandalismus ist nicht möglich.

17. Künstler und Sponsoren werden durch eine Hinweistafel gewürdigt. 

18.   Nach Beendigung des Symposiums wird eine Broschüre herausgegeben. Lebenslauf, Ausstellungsverzeichnis, Web Daten etc. der Künstlerinnen und Künstler werden darin veröffentlicht.

19.   Die Objekte werden der Gemeinde nach der Erstellung kostenlos als Dauerleihgaben zur Verfügung gestellt. - siehe Katalog 2015 -

20.  Die Dauer der Leihgabe beträgt mindestens drei Jahre, kann aber individuell abgesprochen werden. Für diesen Zeitraum wird ein Überlassungsvertrag abgeschlossen. 

21. Ein käuflicher Erwerb der Objekte durch Dritte ist nicht ausgeschlossen.

22. Werden die Werke verkauft oder entfernt, muss der Untergrund auf den ursprünglichen Stand zurück versetzt werden, Fundamente spurlos entfernt werden.

23. Eine Fachjury ermittelt aus den Arbeiten die Preisträger.

24.   Die Preisträger werden bei der Finnissage / Vernissage bekannt gegeben.

25.   Bewerbungen an:   Kunstdünger e.V    c/o Ernst Hauer    Robert-Schuman-Allee 65     54296 Trier     Internetseite :  www.kunstduenger-trier.de  26. Anmerkung aus den Erfahrungen des Symposiums 2015. 

Bei Objekten über 3,0 m Höhe ist der Verein verpflichtet der Stadt einen Standfestigkeits-nachweis als Statische Berechnung vorzulegen. Die Statik muss zusätzlich durch einen Prüfstatiker geprüft werden.    Standfeste Fundamente verursachen Kosten die durch den Verein finanziert werden müssen. Eigen-Standfeste Objekte helfen das Geld in die Kunst und nicht in Fundamente zu stecken.    Für die 2015 und spätere Objekte haben wir eine Gründungs - Methode eingesetzt die die Aufstellung ohne Beton-fundamente ermöglicht. Die Objekte lassen sich damit leicht wieder entfernen wie in den Verträgen mit der Stadt verlangt wird.  Wenn Sie Fragen haben, Fragen Sie , schreiben Sie an den Verein, rufen Sie an .  Sie wollen Kunst machen und diese in der Öffentlichkeit zeigen. Wir wollen Ihnen die Chance bieten diese Absicht zu verwirklichen.

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